
Ausgehend von den aktuellen gesellschaftliche Entwicklungen, wie soziale Ungerechtigkeit, Klimakrise, Desinformation, Umweltzerstörung, Kommerzialisierung, Prekarisierung, etc. wollen wir uns mit der Frage auseinander setzen, in welcher Form Design oder Gestaltung parteiisch sein kann. Eine Form sind die in der räumlichen Praxis zunehmenden Akteure, welche ihre Arbeit, im Sinne von Donna Haraway „Staying with the trouble“, mit Orten verbinden. Ihre künstlerischen oder räumlichen Praxen lassen sie lokal einfließen, um z.B. soziale oder ökologische Impulse einzubringen und Einfluss und Verantwortung zu (über)nehmen. Im Vordergrund steht oft die städtische Raumproduktion und die Mitgestaltung der verschiedenen Akteure an diesen Prozessen.
Als Teil des Seminars haben wir die Beispielorte Haus der Statistik, das Haus der Materialisierung und den Satelliten/Mitkunstzenrale in Berlin besucht und Akteure vor Ort kennen gelernt. Das Kennenlernen der Strategien der räumlichen Aneignung und der Methoden kooperativer Stadtentwicklung wirft die Frage nach der persönlichen Haltung auf: Wofür würdest Du parteiisch sein wollen? Gibt es einen Ort in Kiel mit dem Du Dich verbinden wollen würdest?
Das vorliegende Zine stellt eine lose Ideensammlung aus dem WS 24/25 zusammen und ist als Anregung gedacht, für alle die sich Fragen: Wie können wir die gemeinsame Zukunft (in Kiel) gestalten?
Unter Leitung von Prof.In Frauke Gerstenberg





